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Klausurtage in Fulda
- ein Beispiel: Herr Meyer findet sich mit seinem 5-köpfigen Mitarbeiterstab und dem Trainer kurz vor 9.oo Uhr im angemieteten Saal ein, in dem bereits die Stühle und Tische entfernt sind – außer einem Tisch mit Kaltgetränken, Kaffee und Tee sowie Gebäck. Die Gruppe empfindet es befremdlich, daß man so „rumstehen“ muss und greift als Halt gleich zum Kaffee. Herr Meyer kann sich nicht enthalten – obwohl anders abgesprochen – den Trainer offiziell in dieser Runde zu begrüßen und versucht die ungewohnte Form mit „Verharmlosungen“ auszugleichen. 9.10 Uhr schließt der Trainer die Tür und lässt aus seiner Musikanlage eine CD von Wagner laufen – relativ laut. Alle begreifen sofort – jetzt geht’s los – und stellen ihre Getränke ab. Der Trainer erklärt ganz kurz das „Politikerspiel“ (sehr zügig viele Personen mit Handschlag begrüßen), zeigt dies beispielhaft - und die erste Aktion ist mit power im Gange. Durch die Wagner-Musik wird zackig und mit Kraft begrüßt. Der Trainer lässt dann nacheinander Eros Ramazotti, Mozart und Rock’n Roll laufen und zeigt mit leisen, aber klaren Impulsen an, wie sich die Begrüßung entsprechend ändern kann. Die Teilnehmer sind wach, übernehmen sehr schnell und klinken sich passend ein. |
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